Die Entsorgungsgebiete des WVO liegen zwischen den Seehöhen 486 m üA (Villach Drautschen) und 1.906 m üA (Gipfelhaus Gerlitzen).
Die Verbandsanlagen umfassen:
Besonderheiten der Verbandsanlagen sind:
Die Verbandskläranlage in Feldkirchen, mit einer Ausbaugröße von 50.000 EW (Kläranlagenstandort: Feldkirchen, Rabensdorf 45) wird vom Wasserverband Ossiacher See betrieben und befindet sich in dessen Eigentum. Sie reinigt das Abwasser der Stadtgemeinde Feldkirchen sowie der Gemeinden Himmelberg, Steindorf (Tiffner Kessel) und das Abwasser der Einleitergemeinden St. Urban, Steuerberg inkl. Wassergenossenschaft Wachsenberg, Gnesau, Reichenau, des Bereiches Turrach der steirischen Gemeinde Predlitz-Turrach und aus Randbereichen der Gemeinden Glanegg und Moosburg.
Die Kläranlage in Villach wird durch die Stadt Villach betrieben und liegt in deren Eigentum. Der Wasserverband Ossiacher See ist Nutzungsberechtigter und vertraglich verpflichtet, anteilige Kosten an Bau und Betrieb zu finanzieren (Maß der bewilligten Einleitung durch den WVO: 34.000 EW).
In Richtung Villach fließen die Abwässer der Gemeinden Steindorf (mit Ausnahme des Tiffener Kessels), Ossiach, Treffen und Stadt Villach sowie der Einleitergemeinden Arriach und aus Teilen der Gemeinde Afritz.
Für den zulässigen Betrieb wichtiger Anlageteile hat der WV Ossiacher See Notstromaggregate installiert.
Der Gesamtwert der Anlagen (ca. 830 km Kanalnetz, über 235 Pumpstationen, 1 Verbandskläranlage, Nutzungsrecht an der Kläranlage Villach für 34.000 EW) beträgt ca. 200 Mio. € und wurde durch 40 Mio. € Anschlussbeiträge der Bevölkerung sowie mit Hilfe von Fördermitteln des Bundes und des Landes Kärnten errichtet.
Da nahezu alle Anlagenteile mit Fördermitteln des Bundes und des Landes errichtet wurden, werden die Bauabschnitte als oberstes Ordnungselement verwendet.
